Das Biest im Menschen, aus Sicht eines Künstlers

Aus dem Blickwinkel der künstlerischen Darstellung fasziniert mich der Werwolf enorm.

Das Biest im Menschen könnte man sagen, ein dunkels Geheimnis, welches ein Mensch in sich trägt. Doch kann man Geheimnisse ewig unterdrücken?

Der Wolfmensch muss sich zumindest einmal im Monat, bekanntlich bei Vollmond, seinem Schicksal ergeben.

Das Biest im Menschen kommt zum Vorschein. Zorn und blinde Wut finden ihren Weg nach außen. Furchteinflößend und zähnefletschend ist er bereit zur Jagdt.

So könnte ich weiter philosophieren und mich der Bedeutung der Fanatsie-Kreatur widmen. Jedoch habe ich mich gefragt, wie ist der Mythos des Werwolfs überhaupt entstanden?

Also habe ich mich an den Bildschirm gesetzt und das Internet durchforstet.

In diesem Beitrag habe ich für Dich meine Ergebnisse zusammengefasst, viel Spaß beim Lesen.

Der Mythos Werwolf

Menschen verwandeln sich bei Vollmond des Nachts in Werwölfe; blutrünstige Bestien mit Klauen, großen Reißzähnen und heulen den Mond an. So sagt es zumindest der Mythos um den sagen umwobenen Wolfsmenschen. Die Geschichten erzählen, dass man von eben Solchen gebissen werden muss um selbst zu einem Werwolf zu werden. Doch was ist wirklich dran an diesen Schauergeschichten und wo hat dieser Mythos seinen Ursprung?

Wolfsmenschen: keine Erfindung der Neuzeit

Natürlich könnte man nun glauben, dass Werwölfe eine Erfindung der Neuzeit sind. Hollywood wäre sicherlich einer der ersten Gedanken in diesem Zusammenhang. Fakt ist allerdings, dass bereits im Mittelalter tausende vermeidliche Wolfsmenschen, in regelrechten Werwolf-Hysterien auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Wenn man den Gelehrten und Inquisitoren des Mittelalters der Neuzeit Glauben schenkt, trieben dem Mythos nach, auf dem gesamten Kontinent Werwölfe ihr Unwesen. Männer wurden zu Tausenden beschuldigt ein Wolfsmensch zu sein und auf Scheiterhaufen verbrannt.

Viele Geschichten ranken sich um den Mythos Wolfsmensch

Wie der Gilgamesh-Epos erzählt, wurde ein Schäfer von einer Göttin namens Ishtar in einen Wolf Verwandelt. Auch die griechische Mythologie steht dem in Sachen Werwolf in nichts nach. So Soll der Göttervater Zeus, Lykaon, dem arkadischen König, dasselbe angetan haben. Ein Reiterfolk nördlich des schwarzen Meeres namens Skyth, hatte den Brauch, sich bei kultischen Festen mit Wolffellen zu behängen um sie so mit einem Gott in Wolfsgestalt zu vereinen.

Aus alten Berichten und Akten lässt sich herauslesen, dass vor allem Außenseiter einer Dorfgemeinschaft potentiell als Werwölfe galten. Ein Fall aus dem frühen 17. Jahrhundert, eines Viehhirten namens Johann Huke zum Beispiel erzählt, dass der Eigenbrötler nicht nur die Funktion des Tierarztes inne hatte. Ihm wurden zudem auch noch magische Kräfte zugeschrieben. Die Bauern liesen deshalb ihr Vieh zum Schutz vor Wölfen von Huke segnen. Aber als dieser Schutz einmal seine Wirkung versagte, wurde Huke von dem betroffenen Bauern beschuldigt, als Werwolf das Schaf gerissen zu haben. Der Hirte gestand dies auch unter Folter ein. Er wurde, wie tausend andere angeblichen Wolfsmenschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Könnte die Tollwut hinter dem Mythos stecken?

.

Es gibt Erkrankungen, welche tatsächlich bei Menschen „wolfsmenschenartiges“ Verhalten hervorrufen können. So zum Beispiel die Tollwut. Sie ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit und wird in der Regel durch Bisse erkrankter Tiere, wie etwa Hunde oder Füchse übertragen. Symptome wie Angstgefühle, schaumartiger Speichelfluss, starke Schmerzen an der Bisswunde, aggressive Gemütszustände und Panik vor Wasser sind bei Tollwut zu finden.

Auch eine spezielle Form der Schizophrenie könnte ebenfalls den Glauben an Werwölfe bekräftigt haben. Lykanthrophie Erkrankte, leiden unter der Vorstellung, sich in einen blutrünstigen Wolf zu verwandeln. Der Begriff wird aus dem griechischen Wort für Wolf „Lykos“ und dem gleichsprachigen Wort für Mensch, „Anthropos“ gebildet. So erzählt ein Fall eines Betroffenen Mannes, welcher einen anderen in einem solchen Wahn zerfleischt hatte, dass er den Eindruck hatte, seine Haut verhandle sich in Fell und seine Zähne wüchsen. Außerdem hätte er eine unbeherrschbare Lust auf töten, frisches Fleisch und Blut bekommen. Dazu paarte sich noch das Gefühl rasend zu werden. Werwölfe oder Wolfsmenschen sind also im Grunde keine Erfindung, sondern lediglich falsch interpretierte Tatsachen.


Daniel Schubert

Was fasziniert Dich am Mythos Werwolf?

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar zum Thema Werwolf.

  • Was weißt Du über den Mythos?
  • Was fasziniert dich daran?

Wenn Du mich fragst, warum ich Werwölfe zeichne/ male? Dann einfach deshalb weil ich sie cool finde. Natürlich bin ich froh das mir solch eine Bestie noch nicht über den Weg gelaufen ist. Ich hänge sie mir lieber als Bild an die Wand oder schaue mir einen Film aus der Kategorie an.

Wie Du mir helfen kannst.

Damit ich für Fantasy-Fans wie dich weitere interessante Inhalte erstellen kann!

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Das Biest im Menschen, aus Sicht eines Künstlers

Aus dem Blickwinkel der künstlerischen Darstellung fasziniert mich der Werwolf enorm.

Das Biest im Menschen könnte man sagen, ein dunkels Geheimnis, welches ein Mensch in sich trägt. Doch kann man Geheimnisse ewig unterdrücken?

Der Wolfmensch muss sich zumindest einmal im Monat, bekanntlich bei Vollmond, seinem Schicksal ergeben.

Das Biest im Menschen kommt zum Vorschein. Zorn und blinde Wut finden ihren Weg nach außen. Furchteinflößend und zähnefletschend ist er bereit zur Jagdt.

So könnte ich weiter philosophieren und mich der Bedeutung der Fanatsie-Kreatur widmen. Jedoch habe ich mich gefragt, wie ist der Mythos des Werwolfs überhaupt entstanden?

Also habe ich mich an den Bildschirm gesetzt und das Internet durchforstet.

In diesem Beitrag habe ich für Dich meine Ergebnisse zusammengefasst, viel Spaß beim Lesen.

Der Mythos Werwolf

Menschen verwandeln sich bei Vollmond des Nachts in Werwölfe; blutrünstige Bestien mit Klauen, großen Reißzähnen und heulen den Mond an. So sagt es zumindest der Mythos um den sagen umwobenen Wolfsmenschen. Die Geschichten erzählen, dass man von eben Solchen gebissen werden muss um selbst zu einem Werwolf zu werden. Doch was ist wirklich dran an diesen Schauergeschichten und wo hat dieser Mythos seinen Ursprung?

Wolfsmenschen: keine Erfindung der Neuzeit

Natürlich könnte man nun glauben, dass Werwölfe eine Erfindung der Neuzeit sind. Hollywood wäre sicherlich einer der ersten Gedanken in diesem Zusammenhang. Fakt ist allerdings, dass bereits im Mittelalter tausende vermeidliche Wolfsmenschen, in regelrechten Werwolf-Hysterien auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Wenn man den Gelehrten und Inquisitoren des Mittelalters der Neuzeit Glauben schenkt, trieben dem Mythos nach, auf dem gesamten Kontinent Werwölfe ihr Unwesen. Männer wurden zu Tausenden beschuldigt ein Wolfsmensch zu sein und auf Scheiterhaufen verbrannt.

Viele Geschichten ranken sich um den Mythos Wolfsmensch

Wie der Gilgamesh-Epos erzählt, wurde ein Schäfer von einer Göttin namens Ishtar in einen Wolf Verwandelt. Auch die griechische Mythologie steht dem in Sachen Werwolf in nichts nach. So Soll der Göttervater Zeus, Lykaon, dem arkadischen König, dasselbe angetan haben. Ein Reiterfolk nördlich des schwarzen Meeres namens Skyth, hatte den Brauch, sich bei kultischen Festen mit Wolffellen zu behängen um sie so mit einem Gott in Wolfsgestalt zu vereinen.

Aus alten Berichten und Akten lässt sich herauslesen, dass vor allem Außenseiter einer Dorfgemeinschaft potentiell als Werwölfe galten. Ein Fall aus dem frühen 17. Jahrhundert, eines Viehhirten namens Johann Huke zum Beispiel erzählt, dass der Eigenbrötler nicht nur die Funktion des Tierarztes inne hatte. Ihm wurden zudem auch noch magische Kräfte zugeschrieben. Die Bauern liesen deshalb ihr Vieh zum Schutz vor Wölfen von Huke segnen. Aber als dieser Schutz einmal seine Wirkung versagte, wurde Huke von dem betroffenen Bauern beschuldigt, als Werwolf das Schaf gerissen zu haben. Der Hirte gestand dies auch unter Folter ein. Er wurde, wie tausend andere angeblichen Wolfsmenschen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Könnte die Tollwut hinter dem Mythos stecken?

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Es gibt Erkrankungen, welche tatsächlich bei Menschen „wolfsmenschenartiges“ Verhalten hervorrufen können. So zum Beispiel die Tollwut. Sie ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit und wird in der Regel durch Bisse erkrankter Tiere, wie etwa Hunde oder Füchse übertragen. Symptome wie Angstgefühle, schaumartiger Speichelfluss, starke Schmerzen an der Bisswunde, aggressive Gemütszustände und Panik vor Wasser sind bei Tollwut zu finden.

Auch eine spezielle Form der Schizophrenie könnte ebenfalls den Glauben an Werwölfe bekräftigt haben. Lykanthrophie Erkrankte, leiden unter der Vorstellung, sich in einen blutrünstigen Wolf zu verwandeln. Der Begriff wird aus dem griechischen Wort für Wolf „Lykos“ und dem gleichsprachigen Wort für Mensch, „Anthropos“ gebildet. So erzählt ein Fall eines Betroffenen Mannes, welcher einen anderen in einem solchen Wahn zerfleischt hatte, dass er den Eindruck hatte, seine Haut verhandle sich in Fell und seine Zähne wüchsen. Außerdem hätte er eine unbeherrschbare Lust auf töten, frisches Fleisch und Blut bekommen. Dazu paarte sich noch das Gefühl rasend zu werden. Werwölfe oder Wolfsmenschen sind also im Grunde keine Erfindung, sondern lediglich falsch interpretierte Tatsachen.


Daniel Schubert

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Wenn Du mich fragst, warum ich Werwölfe zeichne/ male? Dann einfach deshalb weil ich sie cool finde. Natürlich bin ich froh das mir solch eine Bestie noch nicht über den Weg gelaufen ist. Ich hänge sie mir lieber als Bild an die Wand oder schaue mir einen Film aus der Kategorie an.

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